News
Autobahndreieck Nuthetal:
Anpassung in Rekordzeit
Bis Mai 2010 hatten es die Planer geschätzt, der Umbau des Dreiecks Nuthetal -früher AD Drewitz- konnte bereits im Juni 2009 die Fertigstellung melden. Eine gute Organisation in den Arbeitsabläufen war Ursache für die rasanten Baumaßnahmen. Ein weiterer positiver Eindruck dieser Mamutbaustelle war die doch recht geringen Unfallzahlen trotz teilweise erheblicher Beeinträchtigungen. Lieblingsspiel einiger Autofahrer dabei war das Verschieben der Mittelschutzwand, sie war flexibel installiert. Und bei einem Unfall schob sich die Wand einfach in die Gegenrichtung.
Alles in allem haben Autobahnmeisterei und Autobahnpolizei beste ARbeit geleistet, um diesen wichtigen Schnittpunkt Brandenburger Autobahnen nicht zum Desaster verfallen zu lassen. Nun ist das Dreieck fertig, Absperrungen verschwunden, Baumaschinen abgeräumt und der Autofahrer, er wird es kaum merken.
Die Überfahrt von der BAB 115 auf die BAB 10 war die letzte Baumaßnahme. Feierlich übergab am 8. Juli 2009 Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann in Anwesenheit einiger Politprominenz - die Wahlen lassen grüßen - den "Überflieger" seine Bestimmung. Um 16 Uhr waren die letzten Bühnenteile abgeräumt, der Verkehr floss.
BAB 13 erhält 18. Anschlusstelle:
Zwischen Mittenwalde und Groß Köris geht es jetzt auch nach Bestensee
Unumstritten war sie nicht, aber die Anschlusstelle wurde sehr frühzeitig geplant. Ihre Bauausführung zu stoppen wäre wirtschaftlich gesehen nicht erklärbar. Am 15. Juni 2009 wurde sie für den Verkehr freigegeben.
Durch die neue Anschlussstelle wird Mittenwalde vom Durchgangsverkehr von und nach Bestensee spürbar entlastet. Bislang mussten sich Verkehrsteilnehmer, die von dort aus zur BAB 13 fahren wollten, durch den Ort quälen. Auch für die Einsatzkräfte ändert sich Einiges. Bislang fuhr die Feuerwehr aus Groß Köris 13 km von der Anschlussstelle Groß Köris bis Mittenwalde. Nach Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung dürfte die näher liegende Feuer Mittenwalde gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus Königs Wusterhausen von der Entfernung her wesentlich schneller am Unfallort sein, liegt dieser auf der BAB 13 zwischen Bestensee und Mittenwalde.
Tag der offenen Tür der Autobahnmeisterei in Erkner:
Infrastrukturministerium und Landesbetrieb Straßenwesen loben Feuerwehren
Andreas Müller, Chef der Autobahnmeisterei in Erkner, hatte eingeladen. Und am Freitagmorgen des 5. Juni 2009 war bereits um neun Uhr kein einziger der extra eingerichteten Gästeparkplätze mehr frei. Nicht nur Interessenten an dem vorgestellten Berufsbild des Straßenwärters – so wurde es angekündigt – waren gekommen. Zahlreiche Partner, die mit dazu beitragen, dass unsere Autobahnen rund um die Uhr funktionieren, fanden ebenfalls den Weg nach Erkner. Feuerwehr, Autobahnpolizei, Rettungsdienst mit Notarzt und Bergeunternehmen zeigten die Abarbeitung eines Unfalls in ihren Einzelheiten. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, wie ihnen die Vogelsdorfer Feuerwehr die umfangreichen Maßnahmen einer Menschenrettung aus einem demolierten Pkw demonstrierte. Im Vordergrund stehe dabei die sichere Rettung Eingeklemmter, ohne dass sie auch bei noch so schweren Unfällen mehr als nötig weitere Belastungen erleben.
Die Autobahnmeister in Brandenburg kennen die Arbeit der zahllosen Feuerwehren. Man trifft sich auf der Bahn, immer dann, wenn es wieder gekracht hat. Andreas Müller(52) sagte tief bewegt, er bewundere die Freiwilligen bei der Schwere der Arbeit, die von ihnen geleistet werden müsse. Und genau das war der Grund, warum an diesem Tage Brandenburgs Autobahnfeuerwehren erstmals eine offizielle Würdigung für diese besondere Arbeit erfuhren. "In Vertretung für alle die, die wir Tag und Nacht bei Wind und Wetter dann auf der Autobahn antreffen, wenn höchste Not besteht, haben wir einige Feuerwehren aus Brandenburg eingeladen …" beginnt Hans-Reinhard Reuter, Vorstandsvorsitzender des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg seine Huldigung gegenüber den Wehren. Man habe überlegt, wer diese Anerkennung für alle Einsatzkräfte übernehmen solle. Die Auswahl der Eingeladenen wäre dabei eher zufällig und würde mit Sicherheit nicht das berücksichtigen können, was bei diesem Akt notwendig sei.
Vertreter der Feuerwehren aus Fürstenwalde, Königs Wusterhausen, Beelitz, Werder, Vogelsdorf und Wittstock waren unter allen Autobahnwehren zufällig ausgewählt. Sie nahmen die Anerkennung des Landesbetriebes durch Brandenburgs Infrastruktur-Staatssekretär Rainer Brettschneider entgegen. Für die geladenen Kameraden war aber klar: die Auszeichnung würde man für alle anderen mit annehmen, denn „… wir sind nur erfolgreich im Zusammenspiel mit den zahllosen anderen Wehren, die auch und gerade in LDS bei Einsätzen auf den Autobahnen einen ebenso schweren Job wie wir machen …" erklärte der Stadtbrandmeister Dietmar Rechenberg von Königs Wusterhausen. Er nahm im Namen der Nachbarwehren von Königs Wusterhausen die Anerkennung entgegen.
Gerade vor dem Hintergrund des jüngsten schweren Verkehrsunfalles auf der BAB 12, bei dem am 25. Mai 2009 wieder ein Mensch bei einem Auffahrunfall mehrerer Lkw sein Leben lassen musste und die Feuerwehren aus Briesen und Fürstenwalde ihren schweren Job zu erledigen hatten, war es für Jörn Müller und seine beiden anwesenden Hauptamtlichen Bernd Steinberg und Harry Müller wichtig, dass auch und insbesondere denen gedankt werde, die immer wieder plötzlich und unerwartet die schwierigsten aller Verkehrsvorfälle, nämlich die Autobahnunfälle, abarbeiten: "... ohne unsere vielen Nachbarwehren, die auch auf den Autobahnen ihren guten und perfekten Job erledigen, würden wir längst nicht so leistungsfähig und einsatzbereit sein ..." wertete Müller im Sinne seiner Freiwilligen und hauptamtlichen Kräfte die Auszeichnungen. Er erlebe es immer wieder, dass bei den schweren Verkehrsunfällen erst das Zusammenspiel unter den eingesetzten Feuerwehren eine spürbare Einsatzoptimierung mit sich bringe.
Stadtbrandmeister Dietmar Rechenberg von Königs Wusterhausen ergänzte „… wir sind nur erfolgreich im Zusammenspiel mit den zahllosen anderen Wehren, die auch und gerade in LDS bei Einsätzen auf den Autobahnen einen ebenso schweren Job wie wir machen …". Auch er nahm im Namen der Nachbarwehren von Königs Wusterhausen die Anerkennung entgegen.
Landesbranddirektor Henry Merz, der von seinem Vertreter Rainer Sachse begleitet wurde, freute sich über die externe Anerkennung ‚seiner‘ Feuerwehren. Man hätte alle Autobahnfeuerwehren her holen sollen, das würde aber schon den Rahmen sprengen, wertete er die Auszeichnungen. Aber auch für ihn sei klar: "... ein positives Signal für den Einsatz aller unserer Feuerwehren, denen wir unendlich viel zu verdanken haben ...".
Stellvertretend für alle Autobahnwehren im Land Brandenburg nahmen ausgewählte Vertreter den Dank und die Anerkennung des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg für ihre enormen Leistungen bei Einsätzen auf den Autobahnen an.
(v.l.n.r.: Rainer Sachse, Hans-Reinhard Reuter, Bernd Steinberg, Jörn Müller und Harry Müller (FW Fürstenwalde), Gerlinde Stobrawa (Vizepräsidentin des Brandenburgischen Landtages) Thomas Lemmler, Dietmar Rechenberg und Frank Hohnke (FW Königs Wusterhausen), Rainer Brettschneider, Henry Merz, Renate Adolph (Verbraucherschutz) Frank Kähler (FF Wittstock), Wilfried Allenfurt (FF Beelitz), Lothar Boreck (FF Werder) und Karsten Schulz (Gemeindebrandmeister FF Vogelsdorf) und sein Team.)
Taghelle Autobahn-Einsatzstellen in der Nacht:
Feuerwehr Fürstenwalde mit neuer Lichttechnik
Wer während der Nacht auf einer großflächigen Einsatzstelle war, die nicht durch Straßenbeleuchtung oder andere Lichtquellen mit Licht versorgt wird, weiß, wie problematisch eine Ausleuchtung ist. Gerade bei Unfällen auf der Autobahn verteilt sich der Einsatzbereich sehr schnell weiträumig, zahllose Einzelleuchten müssen installiert und betreut werden. Eine flächendeckende Ausleuchtung bleibt dabei oft auf der Strecke.
„Wir müssen nicht nur die Sicherheit der Einsatzkräfte bei Dunkelheit vor Augen haben, sondern auch die Chancen erhöhen, weitere Gefährdungen besser zu erkennen“ steigt Jörn Müller, Chef der Fürstenwalder Feuerwehr in seinen Kurzvortrag ein. Es sei zunehmend der Fall, dass sich Feuerwehrkameraden bei größeren Unfällen auf die Suche begeben, evtl. herausgeschleuderte Verletzte zu finden. „Unfallbeteiligte können oft keine gesicherten Auskünfte geben, wir dürfen uns nicht auf wenige Indizien verlassen“ erklärt Müller weiter. Dann würden die Kräfte mit ihren Handleuchten durch Gestrüpp stolpern und versuchen, einen größeren Bereich in Augenschein zu nehmen. Es wurde höchste Zeit, sich diesem Problem zu widmen: „… wir verlieren zu viel Zeit der Suche, wenn wir uns mit wenig Licht auseinander setzen müssen …“, so Müller weiter. Eine Lösung musste her.
Fürstenwaldes Bürgermeister Manfred Reim übergab am Mittwoch, den 27. Feb. 2008 im Rahmen einer Präsentation die ergänzende Ausrüstung: „Wir investieren hier in einem Bereich, der der Sicherheit auf Einsatzstellen dient. Tageshelle Lichtbedingungen vereinfachen den Rettern von Feuerwehr und Rettungsdienst erheblich die Arbeit und verkürzen zudem Einsatzzeiten. Dankbar sind zum Beispiel unsere Notärzte, sie können unter erheblich verbesserten Bedingungen vor Ort am Patienten arbeiten. Unfallaufnahme wird zudem für die Polizei erheblich verbessert, im Rahmen der technischen Hilfe sind wir nun in der Lage, auch hier für optimale Bedingungen zu sorgen. Wir entsprechen mit unseren Maßnahmen den ersten Ergebnissen der ‚Task Force BAB 10/12‘, die sich seit einiger Zeit unter Federführung des Kreisfeuerwehrverbandes LOS e.V. und des Innenministeriums Brandenburg mit Problemen bei Autobahneinsätzen befasst.“
Knappe 2.000 € hat je ein Powermoon gekostet. Dafür gibt es nun auf nächtlichen Einsätzen mehr als 99.000 Lumen, schnell aufgebaut und installiert, die der Sicherheit eines jeden Einzelnen zugute kommt. Der Leuchtballon liefert im äußeren Radius von 40 Metern immer noch neun Lux, die Ersatzlampe mit 1000 Watt kostet knappen 100 Euro. Zum Vergleich: Eine Taschenlampe erzeugt ca. 50 Lumen, ein Beamer ca. 2.500 Lumen.
KBM LOS setzt Taskforce-Ideen um:
Schulung der Einsatzkräfte und Begleitung vor Ort
Geladen hatte der KBM (LOS) Joachim Emmerling. Er bat die "Autobahnfeuerwehren" seines Landkreises zu einer Schulung. Es sollten die Probleme, Wünsche und Anregungen der Wehren besprochen werden. Emmerling zitierte den bislang gültigen Autobahnerlass, Interpretationen wurden diskutiert. Man verständigte sich darauf, diese Schulung fortzusetzen.
Beobachtete das Einsatzgeschehen der erfahrenen Fürstenwalder Feuerwehr: Klaus-Peter Schulz - im Dienstfahrzeug - auf der BAB 12 zwischen Fürstenwalde-West und Storkow.
Sein Stellvertreter Klaus-Peter Schulz ist ein Mann der Praxis. Er ließ es sich nicht nehmen, einen Einsatz der FW Fürstenwalde zu begleiten. Auf der A 12 rutschte zwischen den AS Fürstenwalde-West und Storkow am 2. Feb. 2008 ein Holzlaster über die Böschung in die Tiefe und überschlug sich. Schulz beobachtete das routinierte Handeln der FW Fürstenwalde und zeigte sich beeindruckt.
Verkehrsunfall auf der BAB 10 AS Birkenwerder:
Grenzen erfasst
Es war der Klassiker. Rückstau in der Nacht auf der BAB 10. Am 15. Januar 2008 rollte auf dem nördlichen Berliner Ring ein Schwertransport von West nach Ost. Hinter ihm bildete sich ein Rückstau. Und genau dieser Rückstau führt für eine polnische Familie zur Katastrophe: Sie raste in ihn hinein und löste dadurch eine Kettenreaktion aus. Zwei Menschen starben an der Unfallstelle, es mussten sechs Personen in umliegende Krankenhäuser gefahren bzw. geflogen werden. Die umliegenden Feuerwehren schickten ihre Kräfte zur Unfallstelle. Mehr als 40 Kräfte waren im Einsatz. Sie leisteten das, was sie gelernt hatten. Und die Einsatzleitung stellte schnell fest: Grenzen sind erfassbar.
"Es sind so junge Helfer der Feuerwehren am Unfallort, sie wirken sehr betroffen ..." beobachtete eine Beteiligte vor Ort. Die Einsatzstelle war absolut unübersichtlich. Selbst die zusätzlich angeforderte Berliner Autobahnpolizei erklärte später, dass sie solche Verwüstungen noch nicht erlebt hätte.
Auch die Polizei des Schutzbereiches OHV reagierte schnell: Genügend Kräfte waren an der Unfallstelle, um irgendwie eine Übersicht zu erfassen. So übernahm letztlich die Polizei dann auch die Einsatzleitung.
Am frühen Morgen rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren wieder ab. Zwischenzeitlich waren zwei Seelsorger eingetroffen. Das Aufräumen wurde eingeleitet, die Berger der beauftragten Unternehmen angefordert. Erst gegen 18 Uhr am Folgeabend konnte die Bahn dann wieder frei gegeben werden. Mehr als 17 Stunden war sie teilweise voll gesperrt.
Allen eingesetzten Kräften kann kein Vorwurf für diese lange Sperrung gemacht werden, jeder hat otpimal gearbeitet. Ihnen ist es zu verdanken, dass trotz schwerer Verletzungen sechs Personen überlebten. "Optimierungen", so Detlef Korn, "können in der Ablaufplanung aller Beteiligter zu verkürzten Zeiten führen." Es gelte nicht, einzig wirtschaftliche Faktoren gelten zu lassen. Letztlich die Bindung aller Einsatzkräfte bei derartigen Einsätzen könnte bei weiteren Anstieg des Einsatzaufkommens gerade bei den Freiwilligen irgendwann zu Problemen führen.
Taskforce mit Leben erfüllt:
Zusammenarbeit zwischen Polizei, ABM und Feuerwehr planbar
Im Rahmen des örtlichen Brandschutzes führte die Feuerwehr Fürstenwalde vor einigen Tagen ein Koordinierungsgespräch mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen Brandenburg durch. Hintergrund sind die umfangreichen Baumaßnahmen auf der verkehrsreichen BAB 12. Jörn Müller, Chef der Fürstenwalder Feuerwehr, klärte mögliche Anfahrtswege im Einsatzfall.
Die BAB 12 wird zwischen den Anschlussstellen Storkow und Fürstenwalde West ab Februar 2008 halbseitig gesperrt. So wird der Verkehr dann nur noch über zwei Spuren aneinander vorbei geführt. Bei einem Unfall ist die Bildung einer Rettungsgasse aufgrund der beengten Verkehrsführung nicht mehr möglich, es mussten Alternativen gefunden werden.
Die Vorgehensweise an der BAB 12 war im Sinne der Taskforce vorbildlich, so dass der KBM LOS, Joachim Emmerling, nun zu einer regionalen Besprechung einlud. Damit bekräftigte er die realisierte Zusammenarbeit zwischen den aktiven Bereichen. Die in Erkner zusammengetroffenen Vertreter aller "Autobahn-Feuerwehren", den ABM Erkner und Fürstenwalde sowie die Autobahnpolizei Biegener Hellen stellten fest, dass die Inhalte des derzeitigen Autobahnerlass lin ihrer Modifizierung längst überfällig sei.
KBM LOS setzt Taskforce-Ideen um:
Schulung der Einsatzkräfte und Begleitung vor Ort
Geladen hatte Kreisbrandmeister (LOS) Joachim Emmerling. Er bat die "Autobahnfeuerwehren" seines Landkreises zu einer Schulung. Es sollten die Probleme, Wünsche und Anregungen der Wehren besprochen werden. Emmerling zitierte den bislang gültigen Autobahnerlass, Interpretationen wurden diskutiert. Man verständigte sich darauf, diese Schulung fortzusetzen.
Beobachtete das Einsatzgeschehen der erfahrenen Fürstenwalder Feuerwehr: Klaus-Peter Schulz - im Dienstfahrzeug - auf der BAB 12 zwischen Fürstenwalde-West und Storkow.
Sein Stellvertreter Klaus-Peter Schulz ist ein Mann der Praxis. Er ließ es sich nicht nehmen, einen Einsatz der FW Fürstenwalde zu begleiten. Auf der A 12 rutschte zwischen den AS Fürstenwalde-West und Storkow am 2. Feb. 2008 ein Holzlaster über die Böschung in die Tiefe und überschlug sich. Schulz beobachtete das routinierte Handeln der FW Fürstenwalde und zeigte sich beeindruckt.
Fertigstellung der BAB 113 (neu):
Senat für Stadtentwicklung (SenStadt) zeigt Bedeutung auf
Seit Anfang Dezember 2007 sind die Zäune des Flughafens Schönefeld niedergerissen. Die Nordbahn des Flughafens wird in hoher Eile zurück gebaut. In Windeseile organisierten die Auftragsunternehmen der BAB 113 (neu) die Fortsetzung der Fertigstellung, es gilt, eine noch bestehende Lücke von ca. 200 Metern zu schließen.
Auch das neue Dreieck Waltersdorf zeigt bereits ein erkennbares Gesicht. Hier wird die Zufahrt für den neuen Flughafen vorbereitet. Wann die Strecke letztendlich frühestens befahren werden kann, hängt nicht nur von ihrer Fertigstellung ab. Der Gesetzgeber hat vor der Freigabe solcher Strecken noch Pflichtübungen angeordnet. So werden Anfang nächsten Jahres Berliner und Brandenburger Feuerwehren mit den Kollegen der Rettung eine gemeinsame Tunnelrettung üben. Die FF Schönefeld ist dabei mit im Boot.
(SenStadt) Die BAB 113 (neu) ist für das überregionale Berliner Straßennetz aus mehreren Gründen von großer Bedeutung. Zum einen bindet sie den künftigen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) und das Technologie- und Wissenschaftszentrum Adlershof/Johannisthal an die inneren Stadtbezirke an. Zum zweiten beendet die BAB 113 (neu) die nicht zufrieden stellende Anbindung Berlins an die Räume Dresden, Cottbus und Frankfurt/Oder. Berlin braucht aber genau diese Anbindung, um seiner Rolle als Tor zu unserem östlichen Nachbarn Polen und im weiteren Sinne zu allen osteuropäischen Staaten gerecht zu werden.
Ein dritter Grund liegt im schnellen Wachstum der Region um Waltersdorf, Schönefeld und Königs Wusterhausen. Immer mehr Berliner zogen und ziehen weiterhin an den Stadtrand. Das führt zwangsläufig zu erhöhten Pendlerströmen, die die bestehenden Ausfallstraßen schon heute kaum mehr verkraften.
Mit dem Bau dieser neuen Autobahn wird das umliegende Straßennetz von Treptow (B 96a) und Neukölln (B 179) entlastet. So erfüllt die BAB 113 (neu) auch eine wichtige Rolle im regionalen Verkehrsnetz Berlins und verbindet Entwicklungsräume, aufstrebende Wirtschaftsflächen, Innenstadtquartiere, Erholungsräume und Wohnorte am Stadtrand.
Die BAB 113 wird spätestens zum 12. Mai 2008 ihrer Bestimmung übergeben.
Dipl.-Ing. Jörg Vogelsänger MdB (SPD):
Mit der "Task Force BAB" werden wichtige Dinge neu geregelt
Aus Anlass einer öffentlichen Veranstaltung zum beabsichtigten Ausbau der BAB 12 in Fürstenwalde äußerte sich der Bundestagsabgeordnete Jörg Vogelsänger in der Diskussion über denkbare Probleme bei möglichen Feuerwehr- und Rettungseinsätzen auf der Autobahn während der Baumaßnahmen, dass sich die mittlerweile neu gegründete "Task Force BAB 10/12" dieser schwierigen Thematik annehmen werde. Vogelsänger wisse um die Probleme der gemeinsamen Abwicklung bei Vorfällen auf Brandenburgs Autobahnen. Insofern begrüße er die Initiative von Detlef Korn (KFV LOS e.V.), die endlich alle Maßgeblichen an einen Tisch hole.
Spätestens ab Mai 2008:
Autobahnabschnitt für die Feuerwehr Schönefeld
Nicht schlecht staunten die Teilnehmer der Baustellenbegehung auf der BAB 113, die demnächst die noch bestehende Lücke zwischen der Anschlussstelle Adlershof und dem Autobahndreieck Waltersdorf schließen wird. Die Berliner Feuerwehr, Feuerwehr aus Schönefeld, der Kreisbrandmeister und sein Stellvertreter aus LDS, Vertreter der Autobahnpolizei Berlin und Brandenburg, Verkehrspolizei aus Berlin, Polizei aus dem Schutzbereich Dahme-Spreewald, Bauingenieure, der Vorsitzende des KFV LOS e.V. im Rahmen der Task Force und Vertreter der Autobahnmeistereien Berlin, Rangsdorf und Erkner waren dabei, um die Ausmaße des Tunnels zu verinnerlichen. Herny Merz (LBD BB) konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Für ihn informierte sich sein Stellvertreter Rainer Sachse. Geladen hatte die BAB-Bauleitung, es galt, Regularien zur vorgeschriebenen Tunnelübung vor der Eröffnung im Mai 2008 zu besprechen.
Festgestellt wurde, dass die FF Schönefeld wohl zukünftig ins benachbarte Berlin bis zur AS Adlershof fahren wird, um Menschen, Tiere und Sachen auf dem schnellsten Weg zu sichern, zu retten und zu bergen.
Der Tunnel stellt eine besondere Art eines Gefahrenpotentials dar. Da gibt es eine Menge Handlungsbedarf, auf den bereits vor Jahren hingewiesen worden ist. Aber nicht nur der Tunnel, sondern auch Richtung Süden wird Schönefeld zukünftig dann zum Einsatz kommen, wenn auf der BAB die Feuerwehr gefragt ist. Der Bereich dürfte sich dann bis zur AS Ragow auf der BAB 13 sowie bis zur AS Rangsdorf auf der BAB 10 gehen, denn die Fahrzeuge aus Schönefeld werden wohl dort am ehesten eintreffen: sie haben die kürzeste Anfahrt zur Autobahn.
BAB 13 (Dahme-Spreewald):
Acht Unfälle zwischen Duben und Freiwalde
(MAZ 21.11.2007) In der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr kam es am Mittwoch zwischen den Anschlussstellen Duben und Freiwalde zu acht Verkehrsunfällen. Wegen Unaufmerksamkeit waren mehrere Fahrzeugführer trotz Verkehrswarnmeldung am Stauende einer Wanderbaustelle auf andere Fahrzeuge aufgefahren. Insgesamt waren 22 Kraftfahrzeuge beteiligt. Der Gesamtsachschaden wurde auf über 75.000 Euro geschätzt.
Bei einem Unfall kurz vor der Raststätte Berstetal wurden zwei Erwachsene sowie ein fünfjähriges Mädchen und ein Säugling verletzt. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.